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Einreisevorschriften
Bei Ankunft ist kostenlos ein Einreisestempel für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten erhältlich. Notwendig sind: mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass sowie Rück- oder Weiterreiseticket.
Lage
Israel liegt am östlichen Ende des Mittelmeeres. Es grenzt im Norden an Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien, im Südwesten und Süden an ägypten, mit der südlichsten Spitze an den Golf von Akaba am Roten Meer und im Westen an das Mittelmeer mit einer 188 km langen Küste. Palästinensische Autonomie-Gebiete befinden sich im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland. Fläche: 21.946 km². Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte; Gebiete mit palästinensischer Teilautonomie
Zeitdifferenz
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde Auch Israel hat, zwar mit einigen Tagen Unterschied, etwa ab der letzten Woche im März bis Ende August, Sommerzeit. Der Zeitunterschied bleibt deshalb auch das ganze Jahr über erhalten.
Klima
Mittelmeerklima wie an der italienischen oder französischen Riviera, mit ausgeprägtem Gegensatz zwischen heißen, trockenen Sommern (April-Oktober) und relativ milden Wintern mit häufigen, kurzen Niederschlägen. Die klimatischen Bedingungen sind regional sehr unterschiedlich. So fällt in den Bergregionen (z.B. in Jerusalem) gelegentlich Schnee, insgesamt ist das Klima trockener und kühler als in den anderen Gebieten. In Eilat hingegen sind selbst die "Wintermonate" sonnig und warm, während im Negev Wüstenklima herrscht.
Bevölkerung
Bevölkerung: 6,99 Millionen. Städte: Jerusalem (Hauptstadt, mit Ost-Jerusalem) ca. 730.000, Tel Aviv-Jaffa ca. 383.000, Haifa ca. 267.000, Rishon LeZiyyon ca. 221.500, Ashdod ca. 203.300, Be'er Sheva ca. 185.300, Petah-Tiqwa ca. 182.800, Netanya ca. 173.300, Holon ca. 167.100. Nazareth ca. 64.600.
Sprache
Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Außerdem werden Jiddisch und zahlreiche andere, vor allem europäische Sprachen, gesprochen.
Religion
Ca. 83 Prozent der Bevölkerung Israels sind Juden, ca. 13 Prozent sind Moslems. Die ca. 2,4 Prozent Christen sind meist arabischer Herkunft. Kleinere Gemeinschaften in Israel sind die Drusen mit ca. 1,6 Prozent der Bevölkerung und die Anhänger der Baha'i-Religionsgemeinschaft.
Feiertage
Da sich der jüdische Kalender, anders als der gregorianische, auf die Mondphasen bezieht, liegen keine bestimmten Daten für die jüdischen Feiertage fest, wohl aber fallen die Feste in bestimmte Jahreszeiten. Die einzelnen Termine werden von Jahr zu Jahr neu festgelegt. Die Hauptferienzeit geht von Juli bis August. Während dieser Zeit, sowie um das Neujahrsfest sind viele Geschäftsleute verreist.
öffnungszeiten
Geschäfte: So bis Do 8.30/9-19.30/20 Uhr, Fr und vor Feiertagen 8.30/9 Uhr bis etwa 13 Uhr; Lebensmittel-Supermärkte - So bis Do 7-21 Uhr, Fr 7-15 Uhr; Banken: So bis Do 8.30-12 Uhr, So, Di und Do auch 16-18 Uhr, Fr sowie an Tagen vor jüdischen Feiertagen 8.30-12 Uhr (am Ben-Gurion-Flughafen haben alle Banken durchgängig geöffnet); ämter: So bis Do 9.30-13 Uhr. Sabbat: Israelischer Ruhetag (von Freitag/ Sonnenuntergang bis Samstag/ Sonnenuntergang); Behörden, Büros, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind am Sabbat geschlossen. Der öffentliche Straßenverkehr ist größtenteils eingestellt.
Währung
Währungseinheit: Neuer Schekel (NIS)
Netzspannung
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es sind dreipolige Stecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.
Telefon
Die Landesvorwahl nach Israel ist 00972.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 100, Unfallrettung 101, Feuerwehr 102.
Geschichte/Politik
Die Lage Palästinas als Landbrücke im Schnittpunkt bedeutender Verkehrsrouten zwischen Asien, Europa und Afrika ist die Hauptursache dafür, dass dieses Land zu den ältesten Kulturgebieten der Erde gehört und eine so wechselvolle Geschichte erlebte. Die Geschichte Palästinas ist nur zu einem geringen Teil identisch mit der Geschichte der Juden. Nach der Zerstörung Jerusalems und des Tempels im Jahre 70 durch die Römer kann man zunächst nur über einzelne jüdische Siedlungen sprechen, die außerhalb Palästinas lagen oder noch heute liegen. Es gab große jüdische Gemeinden in fast allen Ländern Europas. Noch heute leben sechs Millionen Juden in den USA, während zeitweise nur 10.000 Juden in Palästina ansässig waren. In Palästina wurden die Geschicke in den letzten zwei Jahrtausenden von den jeweils den Nahen Osten beherrschenden Großmächten bestimmt. Von der Geschichte eines jüdischen Staates kann erst wieder ab 1948 gesprochen werden, als die zu dieser Zeit in Palästina lebenden Juden unter David Ben Gurion den "Staat Israel" in dem überwiegend von Arabern bewohnten Palästina ausriefen. In den folgenden Jahren gab es immer wieder Kriege zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn: der Sinai-Feldzug, der Sechs-Tage-Krieg, der Jom-Kippur-Krieg, der Libanonkrieg Anfang der 80er-Jahre und der Golfkrieg Anfang der 90er Jahre. Auch innenpolitisch hatte Israel immer wieder mit der Organisation der Palästinenser, der PLO, zu kämpfen. In den 90er Jahren kam ein Friedensprozess mit den Palästinensern in Gang, in dessen Zuge Teilautonomieabkommen für palästinensische Gebiete geschlossen wurden. Der Status Jerusalems bleibt jedoch immer wieder ein Konfliktpunkt, an dem alle Lösungen scheitern. Unterbrochen wird der Friedensprozess durch immer wieder aufflammende Gewalt auf beiden Seiten. |
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