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  Allgmeine Informationen über Kuba  
 

Einreisevorschriften

Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und Unterkunftsnachweis sowie Rück- oder Weiterreisetickets. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende benötigen ein Visum.

 

Lage

Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.
Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².
Fläche: 110.860 km².
Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".

 

Zeitdifferenz

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden
Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.

 

Klima

Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.

 

Bevölkerung

Bevölkerung: ca. 11,3 Millionen.
STäDTE: La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, Santiago de Cuba ca. 423.400, Camaguey ca. 302.000, Holguin ca. 270.000, Santa Clara ca. 210.000, Guantánamo ca. 208.000, Bayamo ca. 145.000, Las Tunas ca. 144.000, Cienfuegos ca. 142.400, Pinar del Rio ca. 138.000, Matanzas ca. 130.000.

 

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.

 

Religion

Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.

 

Feiertage

1. Januar (Tag der Revolution), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25.-27. Juli (Moncada-Gedenktag/Nationalfeiertag), 10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868), 25. Dezember (Weihnachten). Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.
Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.
Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

 

öffnungszeiten

Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels); Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden); Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr; Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;
Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.

 

Währung

Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)
1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.

 

Netzspannung

110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.
Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.

 

Telefon

Die Landesvorwahl nach Kuba ist 0053.

NOTRUFNUMMERN: sind von Ort zu Ort verschieden. Polizei 116, in Havanna: 867 77 77; Unfallrettung 40 53 45 und 40 71 13, Feuerwehr 115, in Havanna: 81 11 15.

 

Geschichte/Politik

Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle ämter nieder.
 
   

 
 
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