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Einreisevorschriften
Für Schweizerbürger wird ein Visum benötigt. Das Visum erhalten Sie von Ihrer Reiseleitung vor Ort. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Sind Sie nicht Schweizer oder Bürger eines Nachbarlandes informieren Sie sich bitte beim ägyptischen Generalkonsulat in Bern (Tel. 031/352 80 55 oder 031/352 80 55).
Lage
Der Oman liegt im Osten der arabischen Halbinsel und grenz an Jemen, Saudi Arabien und die Arabischen Emirate. Es gibt keine Seen, aber eine über 2000 Kilometer lange Küste.
Fläche: 212’460 km²
Zeitdifferenz
+ 2 Stunden im Sommer; + 3 Stunden im Winter.
Klima
Nördlich von Maskat erstreckt sich eine etwa 10 km breite Küstenebene (Batinah/Sohar) bis zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate. Im Westen davon befindet sich das Oman-Gebirge, das bis 3.000 m hoch (Dusebel Akhadar) ist. Dahinter findet man Steppen und Wüsten (Rub'al Khali).
Die Salalah-Küstenebene ist rund 80 km lang und 8 km breit. Hinter ihr befinden sich die Dhofar-Berge, die bis 1.650 m hoch sind. Dieses geht in ein Hochplateau über, das durch Steppen und Wüstenvegetation geprägt ist. Im nördlichen Landesteil, besonders in dem Gebiet um Maskat, herrschen üblicherweise von Mitte März bis Mitte Oktober Sommertemperaturen um die 45°C (nicht selten auch bis zu 50°C). Auch noch nachts ist es in Oman mit bis zu 30°C zu dieser Zeit heiß. An der Küste herrscht zusätzlich teilweise eine hohe Luftfeuchtigkeit. In den kälteren Monaten von November bis Februar betragen die Temperaturen etwa 28-32°C. Nachts sinkt das Thermometer nie unter 16°C; nur sporadisch fallen Niederschläge.
Im südlichen Teil, dem Dhofar, ist das Klima subtropisch. So liegen die Temperaturen bei etwa 35°C und die relative Luftfeuchtigkeit ist hoch. In diesem Landesteil kann es von Mai bis September durch den Südwest-Monsun gelegentlich zu Niederschlägen kommen.
Bevölkerung
Einwohner: 3,2 Mio (rund ein Fünften sind Ausländer).
Sprache
Die Amtssprache ist Arabisch. Es werden auch iranische (Balutschi, Persisch) und indoarische (Urdu) Sprachen gesprochen. Handelssprache ist Englisch. Ein Teil der Bevölkerung spricht einen Swahili-Dialekt, wie er in Ostafrika und auf Sansibar gesprochen wird. Indische Sprachen werden immer verbreiteter.
Religion
Staatsreligion ist der Islam, andere Religionen werden geduldet. Die Mehrheit der Bevölkerung (88 %) gehört dem Islam an, wobei die Ibaditen mit ca. 75 % der Gesamtbevölkerung den größten Teil ausmachten. Weitere Bevölkerungsteile sind Hindus, Christen und Juden.
Feiertage
Staatliche Feiertage sind der 18. und 19. November (Geburtstag von Sultan Qabus, Nationalfeiertag). Außerdem gibt es zahlreiche, jährlich wechselnde islamische Feiertage. Fällt ein amtlicher Feiertag auf einen Freitag, wird er durch einen anderen bezahlten arbeitsfreien Tag abgegolten.
öffnungszeiten
Banken: Sa bis Mi 8.00-12.00 Uhr, Do 8.00-11.00 Uhr; Geschäfte: Sa bis Do 8.00/9.00-13.00, 16.00-21.00/22.00 Uhr. Einzelne Geschäfte schließen schon um 20.00 Uhr, wenige Supermärkte haben bis 23 Uhr geöffnet. Büros: Sa bis Do 8.00-13.00, 16.00-19.00 Uhr. Während des Fastenmonats Ramadan beginnen und enden die öffnungszeiten eine halbe Stunde früher.
Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Mittwoch, das Wochenende ist der Donnerstag und der Freitag. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.
Währung
Währungseinheit: Rial Omani (RO)
1 Rial Omani = 1000 Baizas.
Netzspannung
220-240 Volt / 50 Hertz; örtlich sind Spannungsschwankungen möglich. Adapter erforderlich.
Telefon
Die Landesvorwahl nach Oman ist 968.
Geschichte/Politik
Das heutige Oman war bereits in der Steinzeit besiedelt. In vorislamischer Zeit gehörte die Provinz Dhofar zum Reich der Sabäer, das durch die Legende vom Besuch der Königin von Saba bei König Salomo bekannt geworden ist. Um 640 n. Ch. wird der Oman teil des Islams, der Kalifats. Ende des 7. Jhd. breitete sich die Sekte der Ibaditen aus und diese gewinnt in Oman die Oberhand. Um 750 beginnen die ersten Aufstände gegen das Kalifat – Beginn omanischer Unabhängigkeit. Im 9. und 10. Jhd. – Beginn omanischern überseehandels nach Ostasien und Ostafrika. Um 965 wurde das Land mehrmals von persischen Eroberern besetzt, bevor im Ende des 15. Jh./Anfang des 16. Jh. die Portugiesen die Kontrolle über Hormuz erlangten. Nach der Vertreibung der Portugiesen Mitte des 17. Jh. stieg Oman zur Seemacht im Indischen Ozean auf und Maskat wurde ein bedeutender Handelsplatz zwischen Arabien und Indien. Die Insel wurde 1840 durch Said ibn Sultan, auch bekannt als Sayyid Said (1806-1856), sogar zur Residenz erklärt. Um 1750 wurde die Said-Dynastie gegründet, die Oman bis heute beherrscht. Ab 1798 gab es die ersten Verträge Omans mit Großbritannien (Ostindische Kompanie). Oman beteiligt sich an britischen Strafexpeditionen gegen den Stamm der Qawasim an der sogenannten „Piratenküste“; die dortigen lokalen Scheichs lösen sich durch Abschluss von Direktverträgen mit Großbritannien 1820 von Oman. 1891 wurde das Sultanat britisches Protektorat. Erst ein Freundschafts- und Handelsvertrag mit Großbritannien 1939 leitete zu einer mehr indirekt ausgeübten Schutzherrschaft über, die 1971 mit dem Abzug der britischen Truppen „östlich von Sues“ beendet wurde. In den 1960er Jahren erhoben sich in der Provinz Dhofar Rebellen, die zum Teil vom Südjemen unterstützt wurden, gegen die Regierung. Beigelegt wurden diese immer wieder aufflackernden Auseinandersetzungen erst 1982. Im Zuge der irakischen Besetzung Kuwaits 1990 verstärkten die USA ihre militärische Präsenz in diesem Teil der Golfre |