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Einreisevorschriften
Reisende aus mitteleuropäischen Ländern müssen bei der Einreise einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass sowie Rück- oder Weiterreisetickets vorlegen. Sie erhalten dann ein Touristenvisum, das für einen Aufenthalt von 21 Tagen gilt. Verlängerungen kann man bei den Immigration Offices in Manila, Cebu City und anderen Städten beantragen. Für Reisen, die länger als für 21 Tage geplant sind, ist das Visum bereits im Heimatland bei den diplomatischen Vertretungen der Philippinen zu beantragen.
Lage
Die Philippinen liegen vor der südostasiatischen Küste zwischen Taiwan und Borneo im Pazifik. Sie bestehen aus 7107 Inseln und Inselchen (7108 bei Ebbe), von denen 2773 benannt sind. Die beiden größten Inseln, Luzón im Norden und Mindanao im Süden, machen 65% der Landmasse aus; 60% der Bevölkerung leben hier. Zwischen Luzón und Mindanao liegt die Inselgruppe der Visayas.
Fläche: 300.000 qkm.
Bevölkerungsdichte: 293 pro qkm.
Zeitdifferenz
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +6 Stunden.
Klima
Die Philippinen liegen innerhalb der tropischen Zone. Trotzdem ist das Klima auch in den Niederungen noch erträglich. In größeren Höhen ist die Luft kühl und angenehm. Wenn auch auf den näheren Bergspitzen Eis und Frost gelegentlich vorkommen, so ist doch Schnee völlig unbekannt.
Es gibt zwei Jahreszeiten:So gibt es die Regenzeit, die von Juni bis Oktober dauert und die trockenen Monate von November bis Mai, in denen nur ab und an Regenschauer vorkommen.
Die wärmsten Monate sind die Monate von März bis Mai, in denen Temperaturen um 29°C gemessen werden.
Die kühlsten Monate sind die Monate von Dezember bis Februar. Zu dieser Zeit werden üblicherweise durchschnittliche Temperaturen um 20°C gemessen.
Manila hat eine jährliche mittlere Temperatur von etwa 27°C; nur selten fällt sie auf 15°C, doch steigt sie bis auf 40°C.
Taifune sind in den Monaten von Juli bis Oktober möglich.
Bevölkerung
Bevölkerung: ca. 76,5 Millionen.
Städte: Manila (Hauptstadt und Regierungssitz, auf der Insel Luzon) ca. 1,8 Millionen, Großraum Metro-Manila ca. 10 Millionen, Quezon City ca. 2 Millionen, Davao ca. 1 Million, Caloocan ca. 1 Million, Cebu ca. 700.000, Zamboanga ca. 512.000, Pasay ca. 410.000, Bacolod ca. 403.000, Cagayan de Oro ca. 430.000, Iloilo ca. 335.000, Angeles ca. 236.000, Butuan ca. 247.000.
Sprache
Amtssprache ist Filipino, das von Tagalog abstammt. Englisch ist weit verbreitet, in geringerem Maße auch Spanisch und Chinesisch. Es gibt über 100 Kultur- und Volksgruppen, jede hat ihre eigene Sprache. Insgesamt sind 988 Sprachen registriert.
Religion
83 % Katholiken, 9 % Protestanten, 5 % Muslime, 3 % Buddhisten und Anhänger der Unabhängigen Philippinischen Kirche sowie Anhänger von Naturreligionen.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), Gründonnerstag, Karfreitag, 9. April (Bataan-Tag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 12. Juni (Unabhängigkeitstag), letzter Sonntag im August (Heldentag), 30. November (Bonifatius-Tag), 25. Dezember (Weihnachten), 30. Dezember (Rizal-Tag). Folgende Tage können noch zu besonderen Feiertagen erklärt werden: 1. November (Allerheiligen) und 31. Dezember (Sylvester). Falls ein landesweiter regulärer Feiertag auf einen Sonntag fällt, kann der folgende Tag zum freien Tag erklärt werden.
öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr; Büros: Mo bis Sa 9-12, 13-18 Uhr;
Behörden: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr;
Geschäfte: Mo bis So ca. 9/10-19/21 Uhr;
Supermärkte: ca. 9-20 Uhr.
Post: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.
Währung
Währungseinheit: Phillippinische Peso (PHP)
1 PHP = 100 Centavos (c).
Netzspannung
220 V (110 V in Baguio), 60 Hz. 110 V-Anschlüsse sind in den meisten Hotels erhältlich. Es werden flache und runde zwei- und dreipolige Stecker benutzt.
Telefon
Die Landesvorwahl in die Phillippinen ist 0063.
Geschichte/Politik
Die ersten Bewohner der Philippinen waren Malaien, Polynesier und Negritos. Ab dem zehnten Jahrhundert n.Chr. kamen aus China, Indien, Indonesien und den arabischen Ländern Händler in den Archipel. Im 14. Jahrhundert wurden die südlichen Inseln islamisch. 1521 kam dann Fernao de Magellan, der im Dienste Spaniens stand, und erklärte das ganze Inselreich für spanisch. Im Namen von Spaniens Königs Philipp II. folgten weitere Expeditionen, die dem Archipel den Namen "Philippinen" einbrachten. Doch erst 1565 begann die Kolonisierung. Bis 1812 wurden die Philippinen vom spanischen Vizekönig in Mexiko verwaltet; später regierte die Kolonialmacht die Philippinen direkt. Die Inseln waren allerdings kein Gewinn für die spanische Krone. Es gab dort weder die erhofften Gewürze noch Goldvorkommen; auch waren die Bewohner alles Andere als friedlich.
Immer wieder wollten sich die Filipinos von Spanien lossagen, deshalb gab es Aufstände und Umsturzversuche. Als 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg die USA siegten, sahen die Filippinos ihre Unabhängigkeit kommen. Doch die USA kauften den Spaniern die Inseln ab und blieben dort bis 1942. Anschließend besetzte Japan das Archipel. 1945 eroberten die Alliierten die Inseln zurück, und 1946 wurden die Philippinen selbstständig. Sie sind nun eine präsidiale Republik. |